Geschichte der SIGNA

Einige neue Technologien haben die Vorstellung des Raums, unsere Sicht auf das Universum und die Ausdrucksformen der Kunst revolutioniert. Dazu gehört die Art und Weise, wie Costantino Morosin seit 2002 die SIGNA erschafft, Werke, die den Weg bereiten für eine in die Zukunft gerichtete Sprache der Kunst.

USA-NY-AUTORITRATTO

OPERA SITE SPECIFIC MUSEO MAXXI ROMA

SIGNA EUROPA-AUGMENTED REALITY-ARTE-COSTANTINO MOROSIN

Costantino Morosin in studio, fotografia Jonas

Costantino A. Morosin, venezianischer Herkunft, lebt und arbeitet in Calcata, einem antiken Dorf in der Nähe von Rom, dem er gemeinsam mit anderen Künstlern zu einer Wiedergeburt im Zeichen der Kreativität verholfen hat.

 Calcata fonte dei Signa- drone del Parco Valle del Treja

1992 Grande tela - acrilico-Costantino Morosin

Costantino Morosin Cavalli Trilitici di Castelfranco-scultore

Maler, Bildhauer, interessiert an der Anthropologie, der Evolution der Sprachen und Technologien, Begründer von OPERA BOSCO Museo di Arte nella Natura, schafft er seit 2002 mit den SIGNA ortsspezifische Werke neuer Prägung, zu sehen auf dem Smartphone und durchquerbar mithilfe der Augmented Reality. Diese Werke haben die satellitengestützten Werkzeuge und Technologien aus dem Bereich der Nützlichkeit in die Sphäre des symbolischen, kreativen, künstlerischen Handelns gehoben.

 

Prof.ssa Simonettya Lux

Es schreibt Simonetta Lux, Direktorin des MLAC, Professorin für Zeitgeschichte, Universität “La Sapienza” in Rom.

Hundert Jahre nach den kubistischen Erfindungen bieten die SIGNA eine neue Idee von Raum und durchschrittenem Werk. Mit den SIGNA trägt Morosin positiv und konstruktiv zur aktuellen Debatte von Kunst und neuen Technologien bei, sowie zur Neuschreibung des Statuts und der Funktion der Kunst in einer globalisierten, postindustriellen und postmedialen Welt. Das SIGNA-Projekt ist für das MLAC ein Modell methodischer Praxis der Intercodierung und der Interdisziplinarität, im Besonderen aber die Deklaration eines neuen Kunstprotokolls, als kreative Affirmation zu neu gefundenen symbolischen Modellen für den europäischen und internationalen Menschen, die durch den aktuellen Stand der Kommunikationskonsumprozesse kristallisiert und "verallgemeinert" werden.

 

Prof. Paolo Gaudenzi

Es schreibt Paolo Gaudenzi, Direktor des SMART-LAB, Fachbereich Luft- und Raumfahrt, Universität “La Sapienza” in Rom.

Ich finde in Morosins Arbeiten 2 Elemente von starkem Interesse, “die Entwicklung einer kreativen Dimension durch den Einsatz des technologischen Werkzeugs zur Nutzung der gesamten globalen / räumlichen Dimension für den Entwurf”, sowie “die Erkenntnis, dass in der künstlerischen Dimension ein möglicher Anwendungsbereich für satellitengestützte Instrumente liegt.“

 

Prof. Antonino Saggio

Es schreibt Antonino Saggio, Professor für architektonischen Entwurf und neue Technologien, Universität "La Sapienza" in Rom.

Costantino Morosin hat seit den siebziger Jahren im Spannungsfeld zwischen Kunst und Anthropologie gearbeitet, bei ständigen, innigen Grenzüberschreitungen zu anderen Disziplinen, einschließlich dem Kino. Zu Beginn der achtziger Jahre war er unter den ersten Künstlern, die sich für Computergraphik interessierten und hat die Forschung mit den neuen Medien in den darauffolgenden Jahren kontinuierlich weiter betrieben. Für Morosin ist "das Werkzeug" zugleich mit dem mentalen Schaffungsprozess verwoben, mit der materiellen Herstellung und mit dem Feld der Erschaffung selbst auf nicht neutrale Weise. Seit 2002 schafft Morosin eine neue Art von Kunst, die SIGNA. Durch die Nutzung des Satellitennavigationssystems gewinnt er eine physische Dimension in regionalem und manchmal auch weltumspannenden Maßstab in seinem Werk.

Die SIGNA sind "horizontale Graffitis", die mit Satellitentechnik über die gesamte Ausdehnung des terrestrischen Raums gezeichnet sind. Sie haben eine Größe von wenigen Metern bis zu Tausenden von Kilometern. Diese ortsspezifischen Arbeiten von Morosin können von der Öffentlichkeit auf dem Weg der Augmented Reality gesehen und durchquert werden, mit mobArt app auf Ihrem Smartphone. Die vierzig SIGNA, die bereits in die App geladen wurden, erreichen die Person oder Gruppe in ihrem eigenen Umfeld und beziehen sie ein in ein Land ohne Grenzen.

ES SCHREIBT MOROSIN

Die SIGNA sind Ausdruck einer neuen Sprache mit einer neuen Syntax und konzeptionellen Werkzeugen, die ich mir Schritt für Schritt entwickeln musste.

In vielen meiner Schriften bleiben die Begeisterung und Naivität der kontinuierlichen Entdeckung und die Schwierigkeit, Begriffe zu finden, die das, was ich tue, mit dem in Verbindung bringen, was in genau dieser Richtung von anderen Künstlern getan wurde, bisher praktisch nichts. Es gibt rudimentäre Versuche aus dem Bereich der Erkennung von Straßenverläufen und ihrer Wiedergabe auf der Karte in Form von diesem oder jenem. In letzter Zeit wurden computergesteuerte Mähdrescher und Traktoren eingesetzt, die selbstständig auch komplexe Wegformen verfolgt haben. Fast immer sind es Aktionen mit dem Ziel, Anwendungsfertigkeiten im Zusammenhang mit dem Nutzen zu zeigen. Dies unterscheidet sich deutlich von der expressiven Freiheit eines neuen, komplexen und weiterentwickelten konzeptionellen Instruments wie der Georeferenzierung in Bezug auf die Sprache und den Gebrauch der SIGNA. Immateriell, kraftvoll und preiswert, hat es ausgehend von der Kunst sämtliche Variablen, um ein Werkzeug für die Kreativität aller zu werden.

Das erste was vielen in den Sinn kommt, wenn sie eines meiner SIGNA-Werke sehen, ist sie in Verbindung zu den Figuren von Nazca in Peru zu bringen, die ich ebenfalls eingehend studiert habe. Diese Verbindung ehrt mich, aber es sind doch ganz unterschiedliche Arbeiten auf technischer und konzeptioneller Ebene. Mit den Mechanismen der Wahrnehmung sieht jeder das, was er mit etwas bereits Bekanntem vergleichen kann, aber die SIGNA sind wirklich eine neue Geschichte.

SIGNA: DIE FÜNF PHASEN

Nella storia dei Signa si possono distinguere cinque fasi sviluppate nell’arco temporale di 25 anni. Sono opere e concettualità che all’inizio si fondono e poi si intrecciano con la mia attività di scultore e con la ricerca nel campo dell’evoluzione degli strumenti e dei linguaggi, fino a diventare il mio più importante motivo di interesse.

 

Cavalli Trilitici di Castelfranco Allineramento

 

  • Anni novanta, allineamenti site-specific.
    La prima fase, negli anni 90, intuitiva, rappresenta una continuità con la mia attività di scultore e consiste in progetti di installazioni site- specific basati su allineati di oggetti scultorei nel territorio. Lo stesso complesso monumentale CAVALLI TRILITICI a Castelfranco Veneto contiene l'idea di allineamento nei varchi percorribili dell'opera che puntavano ai luoghi della mia casa natale. In questa stesso periodo ho realizzato una Figura Maschile composta da mille piccole teste in terra cotta, ciascuna da inviare via posta per ricomporre una figura femminile di estensione globale. Con quel progetto incontro la prima idea di mappatura

  • Dalle mappe cartacee alle mappe elettroniche. In una seconda fase disegno su mappa cartacea allineamenti di luoghi per me significanti, attraverso i loro toponimi che trovo geolocalizzati sul British Atlas alla Biblioteca Centrale Nazionale di Roma. Questa fase è superata col documento su mappa elettronica del "Project ANGELINA Worldwide Figure" realizzata con un programma cartografico elettronico in uso alla FAO di Roma, dove ogni punto dei tracciati del disegno è georeferenziato. E' l'idea che mi ha portato a SIGNAWORLD opera di estensione globale, fruibile sull'App, che coinvolge i luoghi di 14 musei nei cinque continenti. 
  • Mappatura elettronica e Signa attraversabili.
    C’è poi la terza fase a partire dal 2002, nella quale uso il GPS e le mappe elettroniche per produrre immagini navigabili, percorribili attraversabili. Ecco entrare nelle mie opere il concetto di realtà aumentata. Una fase esplorativa molto ricca dove produco un centinaio fra studi e opere Signa, elaboro scritti teorici, progetti di eventi Signa. E’ questa la fase dove sdogano la mia "incomprensibile novità" portandola al confronto e alla valutazione scientifica ed artistica del mondo accademico.
  • Il linguaggio Signa, l'Arte e l'App.
    Nella quarta fase progetto l’applicazione per smartphone per facilitare la fruizione globale del mio lavoro anche in mobilità. Si è trattato di inventare e ed ora di proporre al pubblico globale un nuovo comportamento mediato da uno strumento elettronico nella fruizione di un genere d’arte mai visto prima. E’ questo il periodo in cui ho studiato le diverse possibilità del linguaggio Signa anche come strumento al di fuori dei modi dell’arte. La consapevolezza che i Signa possono diventare un nuovo social mi ha portato a difendere la loro valenza specifica mantenendola nel mondo dell’arte e difendendola in vario modo da attacchi di tipo utilitaristico, anche con periodici depositi al REGISTRO DEL WASHINGTON COPYRIGHT e la TUTELA OLAF di tutti i testi ed immagini Signa.
  • mobArtapp e il rapporto col pubblico.
    In fine una quinta fase, quella attuale, nella quale col supporto di Martin Koppenhoefer, ho realizzo mobArt app, una applicazione per smartphone scaricabile da AppStore. La fruizione globale anche in mobilità delle opere Signa presuppone il lancio della sua App, operazione che comprende, oltre alla messa in ordine di tutti i materiali Signa per un libro, la costruzione e gestione del sito web signaworld.org, che oltre ad essere un ponte con il pubblico, sarà un giacimento di materiali ad uso dei media e uno strumento di avvicinamento a questa nuova arte anche per i collezionisti. Attività di contatto con Istituzioni ed addetti nella filiera dell’Arte, della Scienza e della Tecnologia, la preparazione di event, la comunicazione mediale e il rapporto col pubblico sui social. Tutto questo a varie estensioni geografiche. Con un filo di voce: per aspera ad astra.

 

LA FRUIZIONE DELLE OPERE SIGNA

Negli event che si prospettano, il pubblico è coinvolto da figure Signa di grande estensione che ho voluto creare attorno e sopra ad alcuni musei d’arte contemporanea, scopre i Signa sotto ai suoi piedi avvisato da un suono di prossimità, osserva le proprie scie di attraversamento e i tracciati delle opere su smartphone e su video istallazioni.

Il pubblico può vedere in mostra stampe fotografiche di grande formato su composito e Signa incisi manualmente su inox con una tecnica elettrochimica basata sull’acqua marina che rappresentano l’estensione fisica delle opere attraversabili in tutta la Terra con le modalità della realtà aumentata.